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Wir machen unsere Partnerorganisationen fit!

Auch in Afrika reichen das fachliche Wissen und persönliche Engagement oft nicht aus, um in der Arbeit Erfolge zu erzielen: Die Nichtregierungsorganisationen brauchen zudem eine kompetente Leitung, die gut informiert ist und strategisch agieren kann – zumal unter den oft schwierigen Rahmenbedingungen!

Deswegen unterstützten wir vom 15.-17 April gleich zwei Fortbildungsveranstaltungen für unsere Partner, jeweils eine in jedem Partnerland.

Konfliktmanagement Bouaké

Neuregelung NRO-Gesetze Ouagadougou

Worum geht es?

In der Elfenbeinküste wurde auf vielfachen Wunsch der Zentrumsleitungen das Thema Konfliktmanagement bearbeitet. Die Expertin Nathalie Kouakou leitete das Training in Bouaké für die 13 teilnehmenden Führungskräfte aus fünf Partnerorganisationen. Sie konnten sich in vielen interaktiven Übungen und Rollenspielen mit realen Konfliktthemen auseinandersetzen. Sie lernten Instrumente der konfliktsensiblen Kommunikation sowie der Mediation, um in Zukunft die oft herausfordernde Zusammenarbeit im Team und mit den Patient*innen besser meistern zu können.

In Burkina Faso standen dagegen die neuen politischen Anforderungen an Nichtregierungsorganisationen im Fokus: Seit 2025 wurde die für Nichtregierungsorganisationen (NRO) relevante Gesetzgebung z.T. drastisch verändert, so dass die Partnerorganisationen nun dringend (administrative) Anpassungen vornehmen müssen. Ansonsten besteht die Gefahr der Nicht-Konformität mit staatlichen Regelungen, was im schlimmsten Fall die Schließung durch staatliche Behörden zur Folge haben kann!
Damit alle Partner über die neuen Gesetze informiert werden und Schritte für die notwendige Neu-Justierung planen können, fand vom 16. - 17. April in Ouagadougou eine gemeinsame Fortbildung zum Thema statt.  Die 16 teilnehmenden Führungskräfte wurden durch die Beratungsorganisation „Purs Conseils“ kompetent und praxisorientiert durch die verschiedenen Themenfelder geleitet: Besprochen wurden insbesondere die Bedingungen der Neu-Registrierung, die Notwendigkeit von Satzungsänderungen sowie die geänderten Vorgaben für die Kontoführung der NRO. Damit sind die Leitungen der Partnerorganisationen nun gut gerüstet, um sich auch weiterhin für das Wohl der psychisch erkrankten Menschen einsetzen zu können.

In beiden Ländern zeigten sich die Beteiligten sehr zufrieden mit den vermittelten Inhalten und gehen nun gestärkt in die Zukunft. Wir wünschen Ihnen weiterhin ganz viel Erfolg in ihrem Engagement!